

Tarsenspinner besitzen bis zu 100 einzelne Spinndrüsen, die sich jeweils durch ein hohles Haar nach außen öffnen. Mit diesen Drüsen spinnen sie den Unterschlupf, in dem sie leben.
In gemäßigten Klimazonen bauen Tarsenspinner Nester aus dichtem Seidengewebe. In diesen ziehen sie sich zurück, wenn das Wetter unangenehm wird, um Schutz zu finden.
Man findet Tarsenspinner unter Borken und Steinen sowie zwischen verrottender Vegetation. Dort bilden sie ein System von Nestern, die durch röhrenartige Passagen miteinander verbunden sind.
Versteinerte Exemplare von Tarsenspinnern sind selten, da ihr Körper und ihre Netze sehr empfindlich sind. Diese Empfindlichkeit erschwert die Erhaltung als Fossilien.
Der Tarsenspinner hat sich über zig Millionen Jahre nicht verändert und ist in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben. Diese Beständigkeit ist ein Beleg für Allahs makellose Schöpfung und widerlegt die Annahme einer schrittweisen Entwicklung, wie sie die Evolutionstheorie postuliert.