

Die Hauptkritikpunkte betreffen das Fehlen kontinuierlicher Übergangssequenzen zwischen den Säugetierordnungen. Die frühesten bekannten Mitglieder jeder Ordnung besitzen bereits deren grundlegende Merkmale, was den Ursprung spekulativ und umstritten macht.
Fossilien wie der 74 Millionen Jahre alte Braunbärenschädel dienen als konkreter Beleg für die Schöpfungslehre. Sie zeigen, dass Lebewesen über sehr lange Zeiträume hinweg ihre makellose und unveränderte Anatomie bewahrt haben, was auf eine unmittelbare Schöpfung hindeutet.
Bei der Fossilienbildung werden harte Strukturen wie Knochen und Zähne leichter erhalten als Weichgewebe. Minerale im Knochengewebe werden durch anorganische Minerale in Gesteinen ersetzt, wodurch die ursprüngliche Struktur bis ins feinste Detail über Millionen von Jahren bewahrt wird.
Die detaillierte Struktur des 74 Millionen Jahre alten Braunbärenschädels beweist, dass Lebewesen vor Millionen von Jahren genau das gleiche Knochengewebe und die gleiche perfekte Anatomie besaßen wie ihre heutigen Gegenstücke. Dies deutet auf eine makellose Schöpfung und nicht auf eine graduelle Entwicklung hin.
George Gaylord Simpson stellte fest, dass die frühesten und angeblich primitivsten Mitglieder jeder Säugetierordnung bereits die grundlegenden Merkmale ihrer Ordnung besitzen und keine annähernd kontinuierliche Sequenz von einer Ordnung zur anderen bekannt ist. Er beschrieb die Brüche als scharf und die Lücken als groß, was den Ursprung der Ordnungen spekulativ macht.