

Stasis bezeichnet die Beobachtung, dass die meisten fossilen Arten über ihre gesamte geologische Lebensspanne hinweg unveränderlich bleiben. Dies bedeutet, dass die Lebewesen in ihrer erschaffenen Form ohne wesentliche Veränderungen im Fossilienbestand erscheinen.
Die Stasis ist problematisch für die Evolutionstheorie, weil sie das Fehlen von graduellen Veränderungen und Entwicklungsprozessen über lange Zeiträume hinweg aufzeigt. Die Theorie postuliert eine kontinuierliche Entwicklung, doch der Fossilienbestand zeigt überwiegend unveränderte Formen.
Die Unveränderlichkeit von Lebewesen im Fossilienbestand ist ein starker Beweis für die Schöpfung. Sie zeigt, dass Lebewesen nicht durch langsame Entwicklung entstanden sind, sondern von Allah in ihrer perfekten und vollständigen Form erschaffen wurden.
Stephen Jay Gould, ein renommierter Paläontologe, beschrieb die Stasis im Fossilienbestand in einem Artikel im Magazin Natural History im Jahr 1993. Er hob hervor, dass diese Unveränderlichkeit ein überwiegendes und oft ignoriertes Merkmal ist.